"Antigone" ist Schullektüre, der "König Ödipus" vielfach auch. Wir lernen daran, was eine tragische Entscheidung ist, was Hybris und was die Macht der Götter. Mich hat diese Antigone nicht losgelassen, ein Mädchen, das so trotzig ist, lieber sterben zu wollen, als den Bruder so missachtet, so entehrt zu sehen ... Und dann, was sie vorher schon tat: Sie blieb ihrem Vater treu, begleitete ihn und sorgte für ihn, als seine Schande schon offenbar war, als er sich selbst schon aufgegeben hatte. Wiederum: Was für ein trotziges Mädchen.
 
Es reizte mich, über Antigone zu schreiben und über all die Zusammenhänge, die zu der Tragödie ihrer Familie, der mehrfachen, führten. Ersponnen zum Teil, aber sachgemäß würde ich sagen. Mit einem großen Schuss Mythologie, so wie es meiner Neigung entspricht. Mein Tribut an die Gattung Roman: Eine Liebesgeschichte musste her - ich lieh mir dafür
 
  • aus einem parallelen Sagenkreis: Theseus von Athen
  • aus dem Sagenkreis der Thebaner: "Meny" (Menoikeus) ...
 
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